Bebauung in Dresden — und was sie für die Räumung bedeutet
Dresden hat drei sehr unterschiedliche Räumungssituationen. Die Äussere Neustadt, Pieschen und Löbtau sind geschlossen gründerzeitlich bebaut: hohe Decken, enge Treppenhäuser ohne Aufzug, Hinterhöfe — grosse Möbel werden oben zerlegt. In Blasewitz und Striesen stehen Villen und die typischen würfelförmigen Mehrfamilienhäuser der Jahrhundertwende mit Gärten und Nebengebäuden. Gorbitz und Prohlis sind Plattenbaugebiete: der Aufzug ist vorhanden, aber schmal, die Kellerverschläge sind klein und standardisiert, die Wege vom Hauseingang zum Fahrzeug dafür oft lang. Dazu kommen die Elbhang-Lagen: Grundstücke an steilen Hängen, die teils nur über Treppen und Fusswege erreichbar sind — das Fahrzeug steht unten, und jede Kiste geht den Hang hinunter.