Bebauung in Hamburg — und was sie für die Räumung bedeutet
Hamburg ist baulich sehr gemischt, und das entscheidet über den Aufwand. In den Gründerzeitvierteln — Eimsbüttel, Ottensen, Eppendorf, Winterhude — liegen die Wohnungen im dritten oder vierten Stock, fast immer ohne Aufzug, mit engen Treppenhäusern und Deckenhöhen über drei Metern. Grosse Schränke müssen dort oben zerlegt werden, weil sie im Treppenhaus nicht um die Ecke kommen. In den Nachkriegssiedlungen in Barmbek, Dulsberg und Steilshoop sind die Wohnungen kleiner, die Kellergänge dafür lang und die Abteile über Jahrzehnte vollgestellt. Im Osten und Süden — Rahlstedt, Bergedorf, Harburg — dominieren Reihen- und Einfamilienhäuser mit Keller, Dachboden und Garage: drei Nebenräume, die bei einer Erstbesichtigung gern übersehen werden. Wir schauen deshalb grundsätzlich überall hinein, bevor wir einen Festpreis nennen.